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**Das Echo aus dem Modul** Es war die Stille des mystischen Waldes, die Jonas eigentlich gesucht hatte. Fernab der Zivilisation, umgeben von knorrigen Eichen und klaren Flüssen, campierte er im moosigen Unterholz. Im Rucksack trug er jedoch kein gewöhnliches Zeltlager-Equipment, sondern einen alten C64 und einen handgelöteten Modularsynthesizer. Jonas liebte das Retrocomputing. Er verband die analogen Schaltungen der Synthesizer gerne mit der rudimentären Hardware vergangener Jahrzehnte. Im flackernden Schein einer Taschenlampe steckte er bunte Kabel in die Buchsen des Moduls, während der alte Heimcomputer summte. Auf dem Röhrenmonitor tanzten grüne Assembler-Befehle über den Bildschirm: Maschinencode, der tief in den Speicher eines winzigen Mikrocontrollers geschrieben wurde. Er suchte nach dem perfekten elektronischen Klang im Einklang mit der Natur. Plötzlich reagierte die Schaltung. Die LED-Anzeigen begannen in einem unnatürlichen Violett zu pulsieren. Die Frequenzen, die aus den Lautsprechern drangen, waren keine simplen Synthie-Akkorde mehr. Sie klangen wie eine fremdartige, mathematische Melodie. Ein helles Summen schnitt durch die Nacht. Vor Jonas im Farn begann die Luft zu flimmern. Ein kreisrundes Portal riss auf, und kaltes Sternenlicht fiel auf die moosigen Steine. Aus dem Riss traten keine Hochelfen oder graue Aliens, sondern zwei winzige Gestalten mit langen Bärten und rauchgeschwärzten Schürzen. Sie musterten den C64 und den Synthesizer mit kritischem Blick. Der eine klopfte mit einem winzigen Schraubenzieher gegen das alte Gehäuse, schnalzte mit der Zunge und rief grummelnd: „Verdammt, Jonas! Schon wieder hast du unsere Frequenz gestört. Sag mal, kannst du diesen veralteten 8-Bit-Schrott nicht endlich mal auf modernen Quantenstandard patchen? Wir warten auf unser Bier!“ |
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